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Warum es keine gute Idee ist, die Berufsschule zu schwänzen.

Sie unterrichten Schüler, die in Kürze eine Ausbildung beginnen? Oder unterrichten an einer Berufsschule? Dann dürfte dieser Beitrag für Ihre Schüler von Interesse sein.

Nur wenige geben es öffentlich zu, viele haben es trotzdem getan – die Schule schwänzen. Als 18-Jähriger war das ganz einfach, man konnte sich die Entschuldigung selbst schreiben und daher nicht belangt werden. Was man aber bedenken sollte: Bei einer Ausbildung sind die Regeln strenger und das Blaumachen während der Berufsschulzeit kann unangenehme Konsequenzen haben.

Sowohl in der Berufsschule als auch bei deinem Ausbildungsbetrieb gilt für Anwesenheitspflicht. Man hat einen Ausbildungsvertrag unterschrieben und erhält eine Ausbildungsvergütung, daraus ergeben sich Pflichten. Der Ausbilder darf zu Recht  erwarten, dass man die Ausbildungsinhalte und -angebote wahrnimmt. Bleibst man der Schule fern, wird das im Zeugnis als Fehltag vermerkt. Falls man unentschuldigt gefehlt hat, meldet die Schule das dem Ausbildersbetrieb. Laut dem Berufsbildungsgesetz -muss der Ausbildungsbetrieb darauf angemessen reagieren. Und falls das Schwänzen zu einem Problem für die Ausbildung werden kann, wird die Reaktion streng sein. Möglicherweise handelt es sich „nur“ um eine Verwarnung. Es kann durchaus aber auch eine Abmahnung sein.

Fehlt jemand zu oft, wird er/sie eventuell zu bestimmten Prüfungen nicht zugelassen – dabei spielt es keine Rolle, ob man entschuldigt oder unentschuldigt fehlte.

Egal wie der Arbeitgeber reagiert: Ein unentschuldigtes Fehlen kann sich nachteilig auswirken, wenn man nach dem Abschluss im Ausbildungsbetrieb bleiben möchte.

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