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Was war nochmal ... Kurs-Gewinn-Verhältnis?

Viele Anleger nutzen Kennzahlen, wenn es um die Auswahl von Aktien geht. Die bekannteste ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Wie errechnet sich diese Zahl? Was sagt sie aus – und wo stößt sie an ihre Grenzen?

Wie berechnet man das KGV?

Investoren möchten wissen, ob sich der Kauf einer Aktie lohnt. Ein häufig genutzter Indikator dafür ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis, kurz KGV. Sie erhalten die Zahl, indem Sie den Kurs einer Aktie ganz einfach durch den Gewinn je Aktie teilen. Die Kurse lesen Sie tagesaktuell im Börsenteil der Zeitung oder im Internet nach. Den aktuellen Gewinn finden Sie im Geschäftsbericht der Aktiengesellschaft. Die Gewinnerwartung entnehmen Sie der Fachpresse oder den Schätzungen von Börsenanalysten.

Beispiel: Eine Aktie der Soundso AG kostet 26 Euro. Der Gewinn je Aktie beträgt 2 Euro, das KGV liegt also bei 13. Man kann es auch so betrachten: Es dauert bei einem gleichbleibenden KGV 13 Jahre, bis der Käufer die Aktie aus dem Gewinn bezahlt hat.

Was sagt das Kurs-Gewinn-Verhältnis aus?

Da niemand die Zukunft vorhersehen kann, ist ein KGV immer mit einer gewissen Unsicherheit behaftet. Auch die allgemeine Aussage, dass eine Aktie bei einem niedrigen KGV günstig ist und bei einem hohen teuer, trifft nicht immer zu. Der Kauf einer Aktie mit einem hohen KGV kann angemessen sein, wenn die Gewinne dieser Aktiengesellschaft in Zukunft stark wachsen. Umgekehrt kann ein sehr niedriges KGV ein Anzeichen für schlechte Gewinnaussichten dieser Aktiengesellschaft sein.

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